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Steffi Dubnitzky, neue Leiterin des AWO-Seniorenzentrums

 




Von der Jugendhilfe zu den Senioren

Steffi Dubnitzky ist die neue Leiterin des Seniorenzentrums der Arbeiterwohlfahrt.
Zuletzt bildete sie mit Markus Lutz bei JAGUS eine Doppelspitze.
Steffi Dubnitzky ist 42 Jahre alt, stammt aus Thüringen
und lebt in Mühldorf. Seit dem 1. Dezember 2017 leitet
sie das AWO-Seniorenzentrum mit 79 Plätzen und 70
Mitarbeitern. kla © OVB

Waldkraiburg, 28.12.17 – Steffi Dubnitzky ist seit Anfang Dezember die neue Einrichtungsleiterin im AWO-Seniorenzentrum. Von September 2016 bis November dieses Jahres leitete sie gemeinsam mit Markus Lutz das AWO-Projektehaus JAGUS und war damit in der berufsbezogenen Jugendhilfe tätig.

Von den Jungen zu den Alten – das ist ein ziemlicher Kontrast. Wie kommt es zu diesem Wechsel?
Vor meiner Zeit bei JAGUS wurde ich 18 Jahre im stationären Bereich „sozialisiert“. Studiert habe ich Pädagogik, Psychologie und Soziologie und eine Zusatzausbildung zur systemischen Therapeutin gemacht. In der Sozialtherapeutischen Einrichtung (STE) bei der AWO arbeitete ich in Wohngruppen mit psychisch kranken Erwachsenen, auch mit Senioren. Irgendwann wollte ich raus aus dem Bereich Psychiatrie – da war mir die Jugendarbeit bei JAGUS sehr willkommen. Das war toll – aber der stationäre Bereich und die älteren Herrschaften gingen mir ab.

Sie beerben Nanni Oster, die nun eine Senioreneinrichtung in Traunreut leitet. Künftig führen Sie 70 Mitarbeiter. Wird das eine große Umstellung für Sie?
Als die Stelle frei wurde, sagte mir mein Bauch: Geh wieder ins Stationäre, das fehlt dir. Die Arbeit hier ist ganz anders als in der Jugendhilfe, es gibt null Überschneidungen. Klientelarbeit mache ich auch nicht mehr, das ist eine Umstellung. Das hier wird die klassische Leitungsarbeit mit Organisation, Zusammenarbeit mit Kontrollinstanzen wie MDK, Teamarbeit und Mitarbeiterführung und zum Beispiel Öffentlichkeitsarbeit. Berufsbegleitend mache ich noch die Ausbildung zur Einrichtungsleiterin.

Das klingt nach einer Herausforderung, auch für die „Work-Life-Balance“.
Ja, ich muss mich gut organisieren. Meine Arbeit nimmt einen großen Teil meines Lebens ein. Bei JAGUS hatten wir Öffnungszeiten, da war abends zu. Hier im Seniorenzentrum ist Präsenz an 365 Tagen und 24 Stunden erforderlich. Daher ist es auch so wichtig, dass alle mit Freude in die Arbeit kommen. Ein Seniorenheim steht und fällt mit den Mitarbeitern.

Wie wollen Sie es schaffen, dass Ihr Team mit Freude zur Arbeit kommt?
Im Pflegebereich sind die körperlichen und gesundheitlichen Belastungen hoch. Durch die Hilfsmittel ist es besser geworden. Aber wer schon lange in der Pflege arbeitet, hat einfach Rückenprobleme. Die Mitarbeiter sollen auch stets flexibel sein und springen ein, wenn ein Kollege krank ist – auch jetzt an den Feiertagen – obwohl sie vielleicht mit ihrer Familie Zeit verbringen wollen. Das alles muss man als Chefin wertschätzen.
Werden Sie in Ihrer Arbeit neue Akzente setzen?
Ich werde auf dem Altbewährten aufbauen und dann auch meine Erfahrungen einbringen. Warum soll man bewährte Strukturen verändern? Ich hoffe, dass wir ein ideenreiches Team werden und bin sehr neugierig auf meine neue Aufgabe.

Das Gespräch führte Andrea Klemm

Quelle: Waldkraiburger Nachrichten vom 28.12.17

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